Verkaufshinweise

Horst Möbel – Tradition zum Besitzen

Ihr neues Polstermöbel wird mit größter Sorgfalt von qualifizierten Menschen speziell nach Ihrem Auftrag gefertigt. Die langjährige Erfahrung in der Herstellung hochwertiger Polstermöbel garantieren Ihnen geprüfte Qualität und ergonomischen Sitzkomfort!

Polster

Die eingesetzten Schaumstoffe reagieren auf chemischen Weg durch eine Vernetzung (Polymerisation) von Kunststoffen. Dabei entsteht eine sehr luftdurchlässige, grazile Struktur. Dieses feine Gebilde muss jahre-langen Dauergebrauch überstehen. Höhenverlust und Härteänderung des Polsteraufbaus durch ungleiche Benutzung ist nicht auszu-schliessen. Rückenkissen sind vielfach mit sog. Polsterdaune oder Faserflocken gefüllt.
Um ein Verrutschen der Füllung zu vermeiden, sind Kissen in Kammern aufgeteilt und abgesteppt. Bei weichen Bezugs-materialien können diese Kammern auf der Oberseite des Kissens sichtbar werden. Man erkennt daran die fachgerechte, handwerkliche Verarbeitung. Alle Füllungen werden durch die Benutzung etwas zusammengedrückt. Es ist deshalb erforderlich, diese Kissen regelmäßig aufzuklopfen (wie bei einem Kopfkissen), um die ursprüngliche Form und Stützkraft wieder herzustellen.

Faltenbildung

Durch Körperwärme, -feuchtigkeit und dauerhafte Beanspruchung bekommt jedes Polstermöbel im Laufe der Zeit Falten, egal ob Stoff, Microfaser oder Leder. Bei legeren Polsterungen sind Wellen oder Faltenwurf sogar ein Gestaltungselement. Je größer Sitz- und Rücken-flächen sind und je länger ein Sitz beansprucht wird, umso mehr Falten können entstehen. Nach Benutzung ist es daher ratsam, Sitz- und Rückenflächen wieder glatt zu streichen.

Gebrauchserscheinungen

Stoff, Velours-, Flock-, Microvelours- und Chenille-Bezugsstoffe sind herstellungsbedingt druckempfindlich und können changieren (optische Glanz- und Farbunterschiede, die sich je nach Lichteinfall ändern. Sichtbare Körperabdrücke nennt man Sitzspiegel. Sitzspiegel und Changieren werden durch Körpergewicht, Körperwärme und Feuchtigkeit hervorgerufen, sind stoff- bzw. materialbedingte Erscheinungen und somit kein Reklamationsgrund, sondern eine warentypische Eigenschaft. Ebenso ist bei Flachgeweben ein gewisser Pilling-Effekt (Knötchenbildung) möglich, der oft durch Fremdfasern (Kleidung) beeinflusst wird.

Leder

Mit Leder erhalten Sie ein lebendiges Bezugsmaterial! Jede Haut zeigt individuelle Naturmerkmale und unterschiedliche Strukturen und Farben. Verwachsene, kleine Narben, vereinzelte Zeckenbisse oder kleinere raue Stellen sind keinesfalls ein Makel, sondern ein Zeichen dafür, dass Ihr Leder besonders natürlich und ursprünglich ist. Leder ist ein Naturprodukt. Bedenken Sie, dass bei gelieferten Polstermöbeln Farbabweichungen zu den Musterkollektionen und den Ausstellungs-stücken möglich sind. Wie bei jeder Haut, ist es auch bei Rindleder normal, dass innerhalb einer Fläche unterschiedlich starke Narbungen und Mastfalten auftreten. Auch dies ist kein Mangel, sondern ein Natur- und Wachstumsmerkmal und damit eine warentypische Eigenschaft.

Anfärbungen bei hellen Bezügen

Bei hellen Bezügen (Stoff und Leder) treten mitunter Anfärbungen auf, die durch nicht farbechte Textilien, z.B. von dunklen Jeans-stoffen, verursacht werden. Wenn Jeansstoffe selbst nach mehrmaligem Waschen noch Farbabreibungen auf dem Bezugsstoff hinterlassen, handelt es sich nachweislich um einen Mangel des Bekleidungsstoffes und liegt nicht in der Qualität des Bezuges begründet.

Neu- bzw. Eigengeruch

Neue Produkte riechen anfänglich, das ist allgemein bekannt und kann nach Material und Zusammensetzung einige Wochen oder Monate dauern. Diese materialspezifische Geruchsintensität verflüchtigt sich durch Gebrauch und wird durch Randbedingungen wie Raumklima, Jahreszeit, Temperaturschwankungen, Lüftungsverhalten, Nutzungsgrad sowie Empfindlichkeiten von Personen beeinflusst. Bestimmte Naturprodukte, wie z.B. Leder, Massivholz usw. behalten immer einen warentypischen Eigengeruch.

Masstoleranzen

Der harmonische Gesamteindruck eines Polstermöbels darf nicht gestört sein durch etwaige Maßabweichungen einzelner Elemente. Maßangaben bei Polstermöbel sind als Circa- Masse zu verstehen. Bei Eckteilen, Anbau- und Elementgruppen sind bei besonders legerer Polsterung, unter Berücksichtigung des harmonischen Gesamtbildes, größere Abweichungen möglich. Bei Funktions-Polstermöbel sind oft größere funktionsbedingte Abstände notwendig. Ferner können dabei optische Abweichungen zu fest gepolsterten Teilen gleicher Baureihe entstehen.